
Wir lösen Verkehrsprobleme.
Hat Rerik ein Verkehrsproblem und ist dieses lösbar?
Verkehrsuntersuchungen aus den Jahren 1992, 2002/2003 und 2017/2018 kommen übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass die Stadt Ostseebad Rerik in der Sommersaison und an ausgewählten Feiertagen und Schönwetterwochenden ein Verkehrsproblem hat.
Das Verkehrsproblem entsteht durch den Parksuchverkehr der Tagestouristen, der darauf abzielt, möglichst dicht am Strand auf den Parkplätzen am Haffplatze und am Wustrower Halses zu parken. Dadurch entsteht Rückstau bis hin zum Verkehrsstillstand.
3 Verkehrsgutachten liegen der Stadt Rerik und den Stadtvertretern vor.
Blech statt Natur auf dem Wustrower Hals
Parkplätze für Tagestouristen am Wustrower Hals müssen zurück gebaut und Alternativen am Ortseingang geschaffen werden.
Die aus den drei Verkehrsuntersuchungen abgeleiteten Verkehrskonzepte kommen gleichermaßen zu dem Ergebnis, dass das zuvor beschriebene Verkehrsproblem nur zu lösen ist, indem die Tagestouristen auf Außenparkplätzen am Rande der Ortslage ihre Kraftfahrzeuge abstellen müssen. Von dort aus sollen sie per Shuttle zum Strand transportiert werden.
Eine Lösung des Verkehrsproblems wird nur möglich, wenn die Parkplätze auf dem Haffplatz und dem Wustrower Hals aufgegeben werden und somit jeglicher Parksuchverkehr in diesem Bereich verschwindet.
Die von der ECW geplante Bebauung auf der Halbinsel Wustrow wird zu neuen Verkehren führen. Die Verkehrsuntersuchungen zeigen auf, dass das Verkehrsaufkommen auf der Wustrower Straße und der Dünenstraße, die heute die meisten Verkehre aufnehmen, trotz der neuen durch die Bebauung entstehenden Verkehre deutlich unter dem heutigen Verkehrsaufkommen liegen wird, wenn die Tagestouristen nur noch auf den Außenparkplätzen parken können.
Rerik ohne Verkehrsprobleme
Verkehrsbelastung wäre sogar geringer als heute!
Das renommierte Baulogistikunternehmen Rhenus Traffic Solutions AG hat für das Bauvorhaben der ECW auf der Halbinsel Wustrow ein baulogistisches Konzept zur baulichen Ver- und Entsorgung erarbeitet. Dieses Konzept sieht vor, bereits auf der Halbinsel Wustrow eine Trennung der Abbruchabfälle vorzunehmen und alle wiederverwendbaren Abfälle vor Ort aufzubereiten und auf der Halbinsel zu verbauen. Dadurch wird es möglich, dass der Abtransport der nicht verwendbaren Abfälle mit 20 LKW täglich an 64 Arbeitstagen erfolgen kann. Diese LKW-Verkehre werden ebenfalls in der Bauphase in etwas verringertem Umfang auftreten. Zusätzlich ist täglich mit 40 – 50 PKW und Kleintransportern der Bauhandwerker zu rechnen. Bei Hinzurechnung dieser Verkehre liegt man dann noch immer unter der heutigen Verkehrsbelastung.
Rerik ohne Blechlawinen